Heilungsprozess

Die ersten Tage nach dem Eingriff müssen die feinen Wunden am Spenderareal und Behandlungsgebiet verheilen, weshalb Sie einen Schutz für die erste Zeit tragen müssen. So wird die empfindliche Kopfhaut vor Umwelteinflüssen geschützt und das Infektionsrisiko kann möglichst gering gehalten werden. In der Klinik erhalten Sie genaue Anweisungen, wie Sie in den folgenden Tagen das Haar vorsichtig waschen können.

Innerhalb der ersten drei Wochen werden die neu verpflanzten Haare ausfallen. Dieser Prozess ist ganz normal und wird bei jedem Patienten auftreten. Die in der Kopfhaut verbleibenden Haarfollikel regenerieren sich in den ersten 3 Monate, bis neues Haar zu wachsen beginnt. Der Zyklus der Haare kann sehr unterschiedlich sein, wodurch die transplantierten Haare nicht unbedingt zeitgleich wachsen werden. Auch ist dieser Prozess von Patient zu Patient verschieden und kann mal mehr oder weniger Zeit in Anspruch nehmen.

Um den Heilungsprozess zu beschleunigen und ein bestmögliches Ergebnis erwarten zu können sollten Sie auch nach der Haartransplantation möglichst wenig Rauchen und auf Alkohol verzichten. Die Einnahme von Medikamenten besprechen Sie vor Ort mit dem behandelnden Spezialisten.

Ein endgültiges Ergebnis Ihrer neuen Haarpracht ist nach 10-12 Monaten ersichtlich. Das vollständig erholte Haar benötigt keine spezielle Pflege und kann wie gewohnt gewaschen, geschnitten und gefärbt werden.

Beachten Sie, dass bei einer Augenbrauen- oder Barthaartransplantation das transplantierte Haar im ersten Jahr seiner ursprünglichen Wachstumsphase nachgeht und gegebenenfalls gestutzt werden muss, bis es den Zyklus der umliegenden Haare angenommen hat.

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